Schulmöbel, Ergonomische Schulmöbel, Ergonomie, Bildungseinrichtungen, Höhenverstellbare Schulmöbel, Tafeln, Schuleinrichtungen, Interaktive Tafeln, Schülertische, Schülertische, Tische, Stühle, Beamer, Back Up Ergo Dynamic, Ergo Dynamic, Kindergartenmöbel
Falsche Schulmöbel machen krank ! - Lexikon, Glossar, Erklärungen, Erläuterungen von Begriffen
Warum Böhnke?
 Kontakt  
 
Startseite
Aktuell
Böhnke
Ergonomie
Produkte
Bildergalerie
Lexikon
Impressum


 Druckansicht

Empfehlung

TipTap - textile Werbekonzepte

T-Shirts, Caps, Sweat-Shirts, Sportbekleidung, individuell bedruckt, Beratung, Entwurf, Service, Druck.

 

Lexikon

 
 
Schule
 
Quelle :
- aus der Saarbrücker Zeitung vom 29.03.2000 -

Kinder müssen oft stundenlang auf zu kleinen Bänken sitzen

Die Haltungsschwächen der bei "Kid-Check" untersuchten jungen Sportler zwischen acht und 16 Jahren sind keine Folge der sportlichen Betätigung. Nein - diese Schwächen rühren aus dem Alltag her. "Haltungsschwächen werden begünstigt durch Arbeiten in gebückter Haltung, durch andauerndes Stehen und das Tragen schwerer Lasten", erläutert Professor Dr. Eduard Schmitt von der Orthopädischen Uniklinik in Homburg.

"In der Schule erleiden Kinder einen Sitzschaden, da sie oft gezwungen sind, stundenlang gebückt in einer zu kleinen Bank zu sitzen. Die Sitzhaltung ermüdet, verkürzt und schwächt die Rücken- und Bauchmuskulatur und behindert die Atmung. Wichtig sind geeignete Schulmöbel", betont Schmitt. Durch langes Sitzen verkürzen sich die Hüft-Lenden-Muskeln, was bei 84 Prozent der bei "Kid-Check" untersuchten Kinder der Fall ist. Diese schlecht gedehnten Hüftbeuger-Muskeln ziehen das Becken nach vorne und führen so zu einem Hohlkreuz.

Zu Hause, betont Schmitt, sollten die Eltern darauf achten, dass den Kindern geeignete Sitz- und Schreibmöbel zur Verfügung stehen, zum Beispiel eine geneigte Tischfläche in angepasster Höhe und eine geeignete Stuhl-Rückenlehne. Stundenlanges Fernsehen oder Sitzen vor dem PC sollten Eltern ihren Kindern verbieten. Es sei besonders wichtig, dass Kinder sich ausreichend bewegen und sportlich betätigen, aber auch regelmäßig ausruhen und genügend schlafen.

Haltungsschwächen lassen sich durch regelmäßiges Dehnungs- und Kräftigungs-Training fast immer beheben. Das können die Sportvereine jedoch nicht alleine leisten. Es ist auch nicht ihre Aufgabe, Kinder auf ein Grundniveau zu bringen, das es ihnen überhaupt erst ermöglicht, problemlos Sport zu treiben. In erster Linie sind die Eltern gefordert. Sie müssen ihre Sprösslinge motivieren, sich täglich ausreichend zu bewegen und bei Bedarf zu Hause geeignete Fitnessübungen zu machen. Ein solches Heim-Programm konsequent durchzuziehen, ist für Eltern und Kinder anstrengend. "Haltungsschäden verursachen im Allgemeinen im Kindesalter zunächst keine wesentlichen Beschwerden, so dass die Eltern darauf nicht aufmerksam werden. Oft verbirgt die Kleidung einen Haltungsschaden, wenn er nicht sehr ausgeprägt ist", erläutert Eduard Schmitt. Klage ein Kind über Rückenschmerzen, sollten seine Eltern es ärztlich untersuchen lassen, damit Muskel- und Haltungsschwächen frühzeitig erkannt und behandelt werden könnten. Der große Andrang bei "Kid-Check" zeigt, dass Trainer und Eltern sehr interessiert sind, die Kinder gesund groß zu ziehen. Was auffällt, ist die Hilflosigkeit, mit der viele Trainer und Eltern dem Problem der Haltungsschwächen gegenüber stehen. Daher gibt's beim "Kid-Check" nicht nur eine Bestandsaufnahme der orthopädischen Auffälligkeiten, sondern auch Anleitungen zum richtigen Ausgleichs-Training.

Uni Saarland
 
 
© Böhnke Disclaimer created by symweb GmbH